Authentische Begegnung

von Anfang an.

Als Michael an einem Frühlingsabend 2020 mit einer Gruppe von Menschen am Lagerfeuer sitzt, droht das Gespräch abzuebben. Als dann eine Person in die Runde fragt, welche Themen hier und jetzt von ehrlichem Interesse sind, bekommt das Gespräch mit einem Mal wieder seine vollständige Aufmerksamkeit. Er spricht die Unsicherheiten aus, die er gegenüber seiner Sitznachbarin hat.

Am nächsten Tag, in einer anderen Gruppe von Menschen, erzählt er einer Person von der Scham, die er über seine Anziehung zu ihr empfindet. Und wieder dasselbe Phänomen:

Das fasziniert ihn. Zur selben Zeit entsteht in der Gemeinschaft – angestoßen durch seinen Freund Simon – die Idee, ein Spiel zu entwickeln. Simon ist sich bewusst, dass Spiele Kultur transportieren, und ihm fehlen Spiele aus unserer Kultur. Noch am selben Abend entstehen erste Notizzettel: Es geht um Anziehung, Unsicherheiten und Projektion.

Sein innerstes Feuer springt an. Er beginnt, Themen zu sammeln, die in allen Formen zwischenmenschlicher Beziehungen eine Rolle spielen, jedoch häufig unausgesprochen bleiben. Eine Handvoll junger Menschen aus der Gruppe lässt sich darauf ein und forscht neugierig mit – bis sich die Zeit der Gemeinschaft sechs Wochen später dem Ende zuneigt.

Doch für ihn wird es seit diesem Abend immer wichtiger. Der Prozess begleitet ihn über weitere zwei Jahre, sodass der siebte Prototyp schließlich offiziell in einen größen Druck geht. Er integriert die Weisheiten verschiedener Kommunikationstechniken und seine Gemeinschaftserfahrung auf spielerische Art und baut Fragen, die diese Themen in der Tiefe ansprechen.

Diese Gemeinschaftszeit ist die Geburtsstunde von Droptalk.

Eine weitere zündende Idee

Drei Jahre später, im Sommer 2023, sitzt Michi wieder mit Freunden am Lagerfeuer. Mit dabei ist Zoran, Ökonom und Werkstudent in der größten Öko-Bank Deutschlands. Als ein Mensch in der Runde vorschlägt, dass die beiden gemeinsam ein Droptalk zum Thema Geld entwickeln könnten, wird ihnen sofort das Geniale an der Idee klar. Noch am selben Abend entstehen erste Kartenversuche für die Money-Edition von Droptalk.

Michi und Zoran kennen sich aus Gemeinschaft. Bereits Januar 2022 lernten sie sich in einem Zukunftsdorf in der Rhön kennen. Im Sommer 2023 besuchten sie gemeinsam in einem der größten Öko-Dörfer Europas ein Seminar und waren begeistert über die authentische, ehrliche und mutige Art des Anderen und dessen Kommunikation. Sie haben Lust auf ein gemeinsames Projekt. Die Idee am Lagerfeuer passt also perfekt und sie entwickelten die Money-Edition von Droptalk gemeinsam.